Praktikum im Tourismusmanagement
Die Reise- und Tourismusbranche wächst. Und das nicht nur in Deutschland und Europa, sondern weltweit. Dies liegt an unserer globalisierten Wirtschaft und dem Boom von Privat- wie Geschäftsreisen. Deshalb sind Jobs in diesen Branchen auch sehr begehrt und von vielen jungen Menschen nachgefragt. Wer in der Tourismusbranche arbeiten möchte, kann dies auf ganz unterschiedlichen Wegen angehen. Egal, welchen Weg Interessenten wählen, praktische Erfahrungen sammelt man idealerweise möglichst früh und mehrfach in Praktika. Das Studium Tourismusmanagement ist der ideale Weg, um in der Branche einen guten Job mit Führungsaufgaben anzustreben. Es kann per Fernstudium, an Fachhochschulen und an Universitäten studiert werden. Man kann das Studium mit einem Bachelor abschließen oder noch den Master anschließen. |
Vor beziehungsweise während, aber auch nach dem Studium empfiehlt es sich, mindestens ein oder besser mehrere Praktika in der Branche zu absolvieren. Denn im Praktikum kann man feststellen, ob man sich wirklich in der Tourismusbranche zuhause fühlt, ob man die Anforderungen erfüllt und die Arbeit Spaß macht. Einsatzgebiete für Praktikanten gibt es sehr viele: Sie können in Hotels, bei Reiseveranstaltern, bei Agenturen, bei Fluggesellschaften und in vielen anderen Unternehmen, die direkt oder indirekt mit der Branche zu tun haben, arbeiten. Praktika können bezahlt werden, meistens sind sie allerdings nicht bezahlt. Dafür gibt es häufig Kost und Logis umsonst. Ein sinnvolles Praktikum sollte mindestens vier Wochen dauern, damit sowohl der Praktikant als auch das Unternehmen davon profitieren. Viele praktizieren gleich mehrere Monate, um richtig in die alltäglichen Betriebsabläufe reinzukommen.
„Wer schon vor dem Studium ein relevantes Praktikum absolviert hat, kennt bereits einige Inhalte, die auch im Studium zu lernen sind. Diese sind sehr vielfältig, weil das Tourismusstudium interdisziplinär ist“, so auch nachzulesen auf dem Tourismusmanagement-Portal www.tourismusmanagement.org. Neben den fachspezifischen touristischen Inhalten gehören betriebswirtschaftliche Inhalte zum Studium. Unersetzlich sind natürlich Fremdsprachenkenntnisse. Die englische Sprache sollte mindestens gut, besser sehr gut in Schrift und Sprache beherrscht werden. Vorteilhaft für den Einstieg in die Tourismusbranche sind weitere Fremdsprachenkenntnisse, zum Beispiel Spanisch oder Französisch. Weitere Studieninhalte und somit Interessengebiete und erforderliche Kenntnisse für Interessenten sind u. a. Geographie, Politik und Gastronomie.
Erste Praxiserfahrungen während des Studiums immer wichtiger
Neben dem Studiengang Tourismusmanagement kann man alternativ auch den Weg über eine Ausbildung zum Touristikfachwirt wählen. Diese dreijährige, von den IHK anerkannte, Ausbildung ist praxisorientierter als das Studium, dafür sind die Berufsperspektiven etwas eingeschränkter, weil in der boomenden Branche in Zukunft viele gut qualifizierte Fachkräfte mit Hochschulabschluss gesucht werden.
Wichtig sind – egal, welchen Ausbildungsweg man wählt -, die praktischen Erfahrungen, die man am besten in Praktika sammelt. Idealerweise absolvieren Interessenten Praktika bereits im Ausland, weil künftige Arbeitgeber ein solches Engagement sehr gern sehen, denn es ist ein Zeichen für Selbständigkeit, Mut, Disziplin und Weltoffenheit. Alles Voraussetzungen, die man in der Tourismusbranche neben dem fachlichen Können benötigt, um eine Karriere zu starten. Praktikumsplätze und später Arbeitsplätze nach der Ausbildung oder dem Studium gibt es bei ganz unterschiedlichen Arbeitgebern innerhalb der Branche. Dazu gehören u. a. Reiseveranstalter, Reisevermittler, Hotel- und Clubanlagen, Verbände, Agenturen, Messe-Veranstalter, Unternehmensberatungen, Hotelketten oder Fluggesellschaften.




